Verein

am 1. Januar 1899 bestätigt, dass sie als Mitglied in den Bayerischen Landes-Feuerwehr-Verband aufgenommen wurde. Offensichtlich war der 1. Januar damals noch kein Feiertag oder es gab noch sehr eifrige Beamte.

Nun war – neben den ehrenamtlichen Pflichten als Feuerwehrmann, unter dem Motto „Helfen in Not ist unser Gebot“ (so steht’s auch auf unserer Vereinsfahne geschrieben) – der gesellige Teil und die Pflege der Kameradschaft in der Feuerwehr groß geschrieben. An diese Zeiten kann sich der erste Vorsitzende Alexander von Dehn noch gut erinnern, „als ich mit 16 Jahren zur Feuerwehr kam und jedem Sonntag entgegen fieberte mit unserer Vereinsfahne wieder zu einem Fest ausrücken zu dürfen“.

Da jedoch der Aufgabenbereich im Feuerwehrdienst, deren Verantwortung bei der jeweiligen Kommune liegt, nicht immer in Einklang mit den sonstigen Veranstaltungen und Festivitäten war, wurde im Jahre 1973, schon aus haftungsrechtlichen Gründen in unserem deutschen „Paragraphendschungel“ der Feuerwehrverein gegründet. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter den Bürgern für die Feuerwehrsache allgemein zu werben, das aktive Personal für die Wehr zu stellen und die Kameradschaft zu pflegen. Auch wurde es zur Aufgabe des Vereins, Personen zu werben, die den Verein u.a. auch finanziell fördern, um mit deren Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern Anschaffungen (Ausrüstung, Geräte, etc.) zu tätigen, sowie Beihilfe für erforderliche Aus- und Fortbildungsveranstaltungen und Jugendarbeit zu leisten, die leider oftmals nicht im Budget der Gemeinde vorgesehen sind. Diese Anschaffungen und Kosten kommen letztendlich aber wieder der Allgemeinheit zu Gute und werden auch mit Argusaugen vom Finanzamt für Körperschaften überwacht.

Oftmals wird die Feuerwehr als Feier-Wehr in der Bevölkerung gesehen, doch kommen Sie einfach vorbei und machen Sie sich selber ein Bild von uns. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.

Vorstände seit offizieller Vereinsgründung:

1973 bis 1982 Hans Wegner

1982 bis 1992 Stefan Leybold

1992 bis heute Alexander v. Dehn